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MPU Fragen-Welche Fragen sind bei einer MPU typisch?


Bei der MPU handelt es sich um eine Medizinisch-Psychologische-Untersuchung, die mit hohen Gebühren einhergeht. Ob der Führerschein wieder in die Hände des Besitzers zurückgeht, hängt einzig und allein vom Testergebnis ab. Aus diesem Grund suchen viele
Betroffene nach einer Art Fragekatalog für die MPU, die häufig gestellt werden. Doch ist das wirklich effektiv?

Hier erfahren Sie, worauf es den Testern bei der MPU wirklich ankommt! Gibt es überhaupt relevante Fragen, die der Prüfling auswendig parat haben sollte? Oder sind die Fragen im Rahmen einer MPU ganz anderer Natur?

MPU: Allgemeiner Fragebogen plus individuelles Einzelgespräch

In der Regel wird dem Probanden zunächst ein spezieller Fragebogen ausgehändigt. Anschließend steht eine Unterredung mit einem Psychologen auf dem Programm. Dabei wird ein spezielles Gutachten erstellt, welches ausschlaggebend für die Rückgabe des Führerscheins ist. Zuerst wird der schriftliche Teil beurteilt und danach das Gespräch mit dem Psychologen.

Weder die Fragebögen noch der Austausch mit dem Psychologen werden nach einem vorgegebenen Muster durchgeführt. Aus diesem Grund kann eine MPU-Vorbereitung nur auf einer ganz persönlichen Grundlage erfolgen. Wobei das eigene Verhalten im Straßenverkehr reflektiert wird.

Die Untersuchung beginnt mit in den meisten Fällen mit einfachen Fragen, die die eigene Person betreffen. Es kann auch vorkommen, dass nach dem Grund für die MPU gefragt wird. Daneben werden Informationen über das persönliche Umfeld und den Alltag aufgenommen. Das nächste Thema, auf dem Fragebogen befasst sich mit typischen „Idiotentestfragen“.

Gesundheitlicher Zustand (Sind oder waren Sie zur Zeit des Führerscheinentzugs in ärztlicher Behandlung? Wenn ja, nennen Sie den Grund dafür)
Medikamente (Nehmen Sie regelmäßig Medikamente ein? Wenn ja, welche?)
Alkohol- und Drogenkonsum (Wie ist Ihre Haltung zu Alkohol oder Drogen? Wie oft konsumieren Sie diese? Welche Erfahrungen haben Sie mit illegalen Drogen?
Einschätzung des eigenen Fahrverhaltens (Gab es bereits Verwicklungen in Verkehrsunfälle? Selbsteinschätzung im Straßenverkehr

Nachdem diese Art von MPU-Fragen beantwortet wurden, steht die Unterredung mit dem Psychologen auf dem Programm. Der Arzt wird sein Augenmerk auf Ihr individuelles Problem legen. Hierzu gibt es natürlich keinen speziellen MPU-Fragekatalog, den man verinnerlichen kann. Dennoch ist eine gute Vorbereitung sehr empfehlenswert, weil der Erfolg maßgeblich davon abhängt. Die MPU ist faktisch ohne Vorbereitung kaum zu bewältigen.

Die MPU Fragen können nicht einfach auswendig gelernt werden

Auf das individuelle Gespräch mit dem Psychologen können Sie sich nur vorbereiten, wenn Sie sich mit dem eigenen Fehlverhalten im Straßenverkehr konstruktiv auseinandersetzen. Die Psychologie setzt in erster Linie auf die Erkenntnis der Schuld und wie das Verhalten im Straßenverkehr insoweit verbessert werden kann, dass keine Gefahr vom Probanden ausgeht. Doch Vorsicht! Der ausgebildete Psychologe merkt sofort, wenn nur leere Worte gemacht werden, die nicht wirklich ernst gemeint sind.

Muss die MPU aufgrund eines erhöhten Alkoholkonsums gemacht werden, werden Fragen gestellt, die darauf hinzielen die Einstellung der Testperson zu ergründen. Es ist gut möglich, dass das Thema Alkohol am Steuer bereits beim MPU-Fragebogen erwähnt wird.

Alle Fragen, die den Alkoholkonsum am Steuer betreffen, sind sehr ernst zu nehmen. Die Aussage, dass es lediglich ein Ausrutscher war und es nie wieder vorkommen wird, lässt der Gutachter nicht gelten. Es muss darin klar ersichtlich werden, dass ein starker Wille vorhanden ist, in Zukunft ohne Alkohol am Steuer zu fahren.

Vorsicht Falle! Gibt es sogenannte Fangfragen bei einer MPU-Untersuchung?

Manche Fragen könnten dem MPU-Teilnehmer recht harmlos und unverfänglich erscheinen, doch Vorsicht hier steht eher das Verhalten während der Beantwortung im Vordergrund als die Beantwortung der Frage selbst. Auf diese Weise versucht der psychologische Gutachter zu ergründen, inwieweit Sie sich mit über die Folgen Ihres Verhaltens im Klaren sind und ob Sie daraus eine Lehre für die Zukunft gezogen haben.Beispielsweise können Fragen wie:“ Wie lange sind Sie bereits im Besitz eines Führerscheins? Wie viele Kilometer legen Sie im Jahr zurück?