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Kontrolliertes Trinken für die MPU

Kontrolliert Trinken oder lieber ganz verzichten?
Abhängig ist diese Wahl von verschiedenen Faktoren wie beispielsweise dem Alter der Person, ob es sich um eine Erst- bzw. Wiederholungstat handelt oder der Höhe Ihres Prozent-Wertes. Sobald all diese Punkte bekannt sind, kann eine genaue Entscheidung getroffen werden.

Der Großteil der MPU-Betroffenen setzt kontrolliertes Trinken mit Verzicht gleich, da sie ihren Konsum generell sehr einschränken müssen. Um die Alkohol-MPU erfolgreich bestehen zu können, müssen sich die Teilnehmer an die Vorgaben halten, auch wenn es Ihnen noch so schwer fällt. Jedoch lohnt sich die Haltung an diese Vorgaben, da es die günstigste Art und Weise zum Bestehen der MPU darstellt.

Anhaltender Konsum von Alkohol kann im Laufe der Lebenszeit Schäden an der Leber hervorrufen. Diese werden durch den Vergleich an einer gesunden Leber ermittelt. Die abweichenden Messwerte der Leber können anschließend ein Zeichen für eine Beschädigung der Leber sein. In der MPU wird zwischen den normgerechten und abweichenden Leberwerten gesprochen. Weichen die Werte von der Norm ab, sollte unbedingt einer vom Arzt mitgebrachter Grund vorliegen, welcher vom Arzt persönlich bestätigt und auch unterschrieben wurde. Alleine die Leberwerte als Beweis heranzuziehen ist meistens ungenügend, da es auch Menschen mit unauffälligeren Werten trotz hohem Alkoholkonsum gibt.

Empfehlung: Entscheidet man sich für das Kontrollierte Trinken, sollten zuerst die Leberwerte (GOT, GPT, GGT, GOT, MCV, ETG) getestet werden. Dies kann ohne Probleme bei seinem Hausarzt gemacht werden. Wichtig hierbei ist, dass dieser die Untersuchung beziehungsweise die Funde schriftlich unterschreiben muss, welches gerne mal vergessen wird. Bei Erhöhung des sogenannten GGT-Wertes ist der Verzicht auf einen Abstinenznachweis kaum möglich, da unklar ist, ob diese erhöhten Werte aufgrund von Medikamenten, einer Krankheit oder von Alkohol entstanden sind. Ein Alkoholverzicht kann daher nur durch die Analyse von Urin oder durch Haaren nachgewiesen werden. Sind die Werte der Leber in Ordnung, wären ca. 2-3 weitere Kontrollen im Abstand von einem Monat kurz vor der MPU sehr hilfreich. Mit diesen Kontrollen zeigen Sie lediglich eine Besorgnis zu Ihrer Situation, jedoch hat dies überhaupt keinen Einfluss auf die MPU, da dort die Mitbringung der Leberwerte keine Pflicht ist.

Randbemerkung: Beim kontrolliertem Trinken handelt es sich um keine alltägliche Verhaltensweise. Der MPU-Gutachter geht davon aus, dass diese Verhaltensweise erst noch erlernt bzw. antrainiert werden muss. Aus diesem Grund werden 6 Monate Erfahrung mit diesem Verhalten vorausgesetzt. Kontrolliertes Trinken kann nicht permanent überwacht werden, deshalb ist es wichtig an jedem Ort eine gewisse Selbstkontrolle zu entwickeln. Aufgrund keiner möglichen Kontrolle oder Nachweise ist es die Aufgabe des MPU-Kandidaten dem Gutachter keine Zweifel zu geben.

In den Beurteilungsrichtlinien steht geschrieben, dass man bei einem Wert von 2,0 Prozent von einer schweren Alkoholabhängigkeit mit dementsprechenden Konsequenzen ausgehen muss. Auch das körperliche Alter spielt hier eine entscheidende Rolle. Junge Personen im Alter von 20 Jahren genießen noch einen gewissen Welpenschutz, da ihre Tat noch mit jugendlichen Unvernunft abgestempelt wird. In diesem Alter sind die Betroffenen noch leichter zu verändern. Personen im Alter von 50 Jahren oder mehr gelten als kritisch, da sie laut Statistik auf ihre gewohnten Trinkgewohnheiten bestehen und deren Verhalten kaum noch zu ändern ist. Um so wichtiger ist die Führung einer guten Trinkhistorie, weil ältere Menschen sonst eher schwer durch die MPU kommen.
Hin und wieder werden ehemalige Teilnehmer an einer MPU rückfällig und werden ein weiteres Mal im Straßenverkehr auffällig durch den Konsum von Alkohol. Für den MPU-Gutachter werden diese Fälle in Richtung Abstinenz eingeordnet. Deswegen wäre eine Abstinenz für die Betroffenen mit älterem Jahrgang der sichere Weg. Die normale Abstinenzdauer bewegt sich hier bei 6 Monaten. Bei Überschreitung der Situation können bis zu 12 Monate anfallen.

Wenn Ihnen keine Abstinenz vorgesetzt wird, ist es von Vorteil mit kontrolliertem Trinken zur MPU anzugehen. Fakt ist, dass Ihnen hierbei intensiver auf den Zahn gefühlt wird, wobei Sie jedoch mit der passenden Vorbereitung und einer guten Argumentation gut gerüstet sind. Somit können Sie auf forensische Nachweise verzichten, welche nicht gerade billig angeboten werden.

Im gewöhnlichen Alltag findet dieser Begriff jedoch keine Beachtung im Alltag. Der Grund ist die Tatsache, dass das Fahren und Trinken nicht getrennt wurde und somit der Antritt zur MPU bevorsteht. Der Konsum von Alkohol stellt in diesem Fall nicht das eigentliche Problem dar, sondern die Verbindung mit der Fahrt. Es war Ihre eigene Entscheidung. Viele dieser Teilnehmer zeigen auch in der Zukunft ein ähnliches Verhalten im Straßenverkehr. Deswegen kann Ihnen nur ein positives Gutachten ausgehändigt werden, wenn Sie den Prüfer von keiner erneuten Tat überzeugen können. Zudem muss eine deutliche Kontrolle, nämlich das kontrollierte Trinken mit eingebaut werden. Bei kontrolliertem Trinken wird nur so viel getrunken, dass keine typische von Alkohol verursachte Auswirkung zu tragen kommt. Die Zunahme von Alkohol folgt hier nicht nach Lust und Laune sondern zu einer begrenzten Anzahl von Anlässen. Der Umgang mit Alkohol soll dadurch eine überlegte Angelegenheit werden und nicht wieder zu einer Gewohnheit.

Ab wann wird der Konsum von Alkohol riskant?

Wer regelmäßig das ein oder andere Bier beziehungsweise Wein konsumiert, der bewegt sich schon auf einer dünnen Kante und liegt im riskanten Bereich, da Ihr Körper Schäden davontragen kann. Wer unterhalb dieser Schwelle ist, kann das Risiko eingrenzen. Die gesundheitlichen Folgen bei der Zunahme von kleineren Mengen Alkohol bleibt eher gering, wenn eine bestimmte Menge an Alkohol nicht überschritten wird.

Grenzwerte für ein risikoarmes Konsumverhalten
Bei Erwachsenen Frauen liegt der unbedenkliche Konsum von Alkohol bei etwa 12 Gramm.
Das entspricht ungefähr einem Standardglas Alkohol am Tag. Beim anderen Geschlecht wird der Wert verdoppelt und festigt sich bei 24 Gramm. Das entspricht in etwa zwei Standardgläser. Im kritischen Bereich liegt man als Frau, wenn an einem Tag mehr als 0,1 Liter Wein oder Sekt oder mehr als 0,25 Liter Bier getrunken wird. Bei Männern müssen diese Werte einfach verdoppelt werden. Ratsam wäre hier zu erwähnen, dass egal ob Mann oder Frau, an mindestens zwei Tagen in der Woche kein Alkohol zu sich genommen werden sollte.

Vollrausch beim Trinken
In der Öffentlichkeit gibt es immer wieder Diskussionen über die gefährliche Trinkgewohnheit namens Rauschtrinken. Hierbei wird so viel getrunken, dass der Körper in einen sogenannten Rausch fällt und man sich teilweise an nichts mehr erinnern kann. Diese Art von Alkoholkonsum erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erheblich. Befindet sich eine Persone in einem Rausch, steigt die Gefahr eines Schlaganfalls. Außerdem können auch Störungen am Herz auftreten.

weitere mögliche Folgen durch viel Alkoholkonsum
Neben den bereits erwähnten Folgen gibt es noch weitere Risiken beim Rausch, welches durch einen hohen Alkoholkonsum entstehen können

  • -> Wer in einem Rausch ist, der ist oft nicht mehr in der Lage richtig zu denken. Aus diesem Grund kann beispielsweise bei einem Geschlechtsakt die Risikobereitschaft steigen kein Kondom zu benutzen
  • -> Je mehr Alkohol sich im Körper befindet, desto höher ist Wahrscheinlichkeit, dass Alkoholunfälle im Verkehr oder auch bei der Arbeit auftreten
  • -> Stark alkoholisierte Personen können schlecht ein Opfer von Gewalt oder Verbrechen werden, da ihre Aufmerksamkeit durch den Alkohol vernachlässigt wird
  • -> Beim Rausch ist die Wahrnehmung von Schmerzen eher geringfügig, deshalb kann es durch die betäubende Wirkung von Alkohol zu Erfrierungen oder Verbrennungen kommen
  • -> Eine wichtige Folge ist die Schädigung Ihres eigenen Gehirns. Jeder Rausch lässt Millionen von Gehirnzellen absterben
  • -> Auch Aggression und Gewalt werden durch den Konsum von Alkohol hervorgerufen. 25 Prozent aller Gewalttäter standen laut Statistik unter dem Einfluss von Alkohol. Typische Vergehen sind hierbei Körperverletzung, Vergewaltigung, Totschlag, häusliche Gewalt sowie die Misshandlung von Kindern

Wer gleichzeitig Alkohol mit der Einnahme von Medikamenten vereint, ist ebenfalls gefährlich bedroht. Bei der Verbindung dieser zwei Sachen kann die Wirkung des Medikamentes entweder aufgehoben werden oder die Wirkung des Alkohols kann um ein Vielfaches dadurch gesteigert werden. Klassische Folgen können Herz-Kreislauf-Probleme sein oder auch Vergiftungen. Sehr gefährlich ist die Einnahme von psychischen Medikamenten wie beispielsweise ein Beruhigungsmittel in Verbindung mit Alkohol.